SEO-Bildoptimierung kann mehr Traffic bringen

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SEO-Bildoptimierung kann mehr Traffic bringen

Wer an Suchmaschinenoptimierung denkt, denkt in den meisten Fällen an die Optimierung von Technik und Texten. Dass jedoch auch Bilder zu einem guten Ranking in Suchmaschinen führen (z.B. Google), wissen nur wenige Webseiten-Betreiber.

Redakteure und Webmaster sollten sich also verstärkt um eine Bildoptimierung auf ihren Webseiten kümmern, denn Google will Bildern offenbar ab sofort ein größeres Gewicht einräumen, wie Johannes Müller von Google im Januar 2019 erklärte.

Doch worauf muss man bei der Bildoptimierung für Suchmaschinen achten? Eine Google-Empfehlung von 2018 legt den Focus - neben üblichen Kriterien wie Nomenklatur, Alt-Attribute und Ladezeit - insbesondere auf eine gute User Experience. Dies mag für Webmaster und Grafiker einfach sein, weil sie Erfahrung und die richtige Software haben. Doch auch Redakteure von Webseiten mit CMS-Systemen können mit einfachen Mitteln eine gute Bildoptimierung für Google erzielen.

1. Schritt: Aussagekräftiger Bildername
Als leichtesten Schritt empfehle ich meinen Kunden die Optimierung des Bildnamens. Auch eine gute Ordnerstruktur und durchdachte Ordnernamen sind einfache Verbesserungsansätze. Wer also die richtigen Keywords im Dateinamen verwendet, hat gute Chancen, bei der Bildersuche gelistet zu werden. Verwenden Sie Keywords aber mit Bedacht. Denn „viel“ bedeutet nicht immer „besser“. Keyword-Spamming kann negative Folgen für Ihre Webseite haben.

2. Schritt Speicherort und Ordnername:
Für die Optimierung ist auch relevant, an welchem Ort auf dem Server Ihre Bilder gespeichert werden. So sollten diese stets in einen semantisch passenden Ordner hochgeladen werden. Mit anderen Worten: Dateiname und Ordnername sollten der gleichen oder einer ähnlichen Keyword-Familie angehören.

3. Schritt Optimale Dateigröße:
Eine weitere einfache Optimierungsmöglichkeit ist die Dateigröße. Es ist seit langem bekannt, das Google großen Wert auf geringe Ladezeiten legt. Bilder spielen dabei eine Schlüsselrolle. Denn je höher die Dateigröße von Bildern, umso mehr erhöht sich die Ladezeit der Website. Für die Optimierung von Dateigrößen benötigt man heute aber keine Bildbearbeitungs-Software mehr. Bilder lassen sich ganz einfach per Drag and Drop bei unterschiedlichen Online-Optimierern verbessern. Wir arbeiten meist mit TinyPNG. Bitte beachten Sie hier, dass die Dateigröße eines Bildes nichts mit der Bildgröße gemein hat. Die Dateigröße wird in KB gerechnet und bei Windows z.B. im Editor angezeigt. Die Bildgröße jedoch wird in (Mega-) Pixel gerechnet.

4. Schritt Bildumgebung:
Natürlich sagen Bilder meistens mehr als tausend Worte. Dennoch ist für Google auch die Umgebung eines Bildes relevant. Auch wenn der Googlebot ein Bild nicht so beurteilen kann wie der User einer Webseite, so ist für ihn die Bildumgebung ein Indiz. Über dem Bild sollte sich möglichst eine Zwischenüberschrift mit relevanten Keywords befinden. Zusätzlich ist der Text von Bedeutung, der in direkter Umgebung des Bildes steht. Leider hat Google bisher keine Aussage darüber getroffen, in welchem Umfang umgebender Text gewertet wird. Weil sich das aber in Zukunft ändern kann, sollte man gleich darauf achten.

Wer noch tiefer in das Thema „Bilder-SEO“ einsteigen will, der wird früher oder später an einem Bildbearbeitungs-Programm nicht vorbei kommen. Denn was Google leichthin als “User Experience“ bezeichnet, ist nicht einfach mal schnell zu realisieren. Google betont außerdem die gute Qualität der Bilder: Scharfe Aufnahmen seien für Nutzer ansprechender als verschwommene Bilder. Die Qualität wirke sich auch auf die Thumbnails aus, die aus solchen Bildern berechnet werden.

Fazit:
Wer auf eine optimale Vorbereitung der eigenen Website für Suchmaschinen Wert legt, der sollte bei der technischen Realisierung auf die richtigen Einsatzmöglichkeiten der Bilder-SEO achten. Zwar können Bilder mehr Traffic bedeuten, aber dennoch muss das Gesamtbild der Website passen. Daher empfehlen wir besonders Redakteuren von CMS-Webseiten, nicht zu sehr an den SEO-Schrauben zu drehen, sondern den Focus auf Authentizität zulegten. Denn Google bewertet die gesamte Website und es kann schnell passieren, dass sich einzelne Faktoren gegenseitig aufheben oder negativen Einfluss nehmen. Also denken Sie immer daran: Ein gutes Ranking bringt nichts, wenn Ihre Absprungrate sehr hoch ist.

IDF KREATIV AGENTUR
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